Die Schwestern Mägde Mariens v. d. Unbefleckten Empfängnis

Im Dienst für den Menschen

Gestern – heute – morgen

Ich bin die Magd des Herrn...

Unser Herr Jesus Christus rief unsere liebe Schwester M. Rafaela Wotzka

* 26.12.1922 + 29.01.2017 zu sich in sein Reich.

Über 72 Jahre gehörte sie der Ordensgemeinschaft der Mägde Mariens

von der Unbefleckten Empfängnis an.

Seit 1972 war sie in der Apotheke des Krankenhauses St. Marienwörth tätig,

hat sie viele Jahre geleitet und stand auch dem Konvent der Mägde Mariens

als Oberin vor. Die Liebe und Hingabe zu Gott und den Menschen

waren die treibende Kraft Ihres Wirkens und auch nach dem Eintritt

in den Ruhestand 2001 hat sie viele mit ihrer Fürsorge und ihrem Gebet begleitet.

Am DONNERSTAG, 02.02.2017 beten wir um 10.30 Uhr den ROSENKRANZ,

und um 11.30 Uhr feiern wir die HEILIGE EUCHARISTIE für unsere liebe

verstorbene Schwester in der Krankenhauskapelle.

Die BEISETZUNG findet anschließend ab 13.00 Uhr von der Friedhofskapelle Bad Kreuznach aus statt.

 

Anstelle freundlichst zugedachter Blumen bitten wir um Spenden für die Kongregation der Mägde Mariens, Mission Kamerun, IBAN DE81 3702 0500 0001 0454 10, BIG BFSWDE33 bei der Bank für Sozialwirtschaft Köln.

Te Deum laudamus – Dich, Gott, loben wir.

Te Deum laudamus – Dich, Gott, loben wir.

Am 22. Mai 2016 haben wir in St. Marienwörth mit einem Festgottesdienst und gemütlichem Beisammensein zwei Jubiläen begangen: 70 Jahre Mägde Mariens in Bad Kreuznach und 65 Jahre Ordensleben von Sr.M.Adelheid Belowski. Die Geschichte der Kongregation in Bad Kreuznach begann kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Vor kurzem erzählte mir ein Mann aus der Umgebung von Bad Kreuznach, wie er vor 69 Jahren als 7-jähriger Junge an Diphterie erkrankte und im Krangenhaus von den Mägden Mariens gepflegt wurde. Er teilte mit mir nette Erinnerungen von der damaligen schweren Zeit, die doch von Herzlichkeit geprägt war. Wie viele Menschen heute - waren auch unsere Schwestern damals Vertriebene, die aus den ehemals deutschen Ostgebieten in die westlichen Besatzungszonen flüchteten oder mit den Wehrmacht-Lazaretten in den Westen kamen. Nach der Auflösung der Wehrmacht arbeiteten die Schwestern an verschieden Orten, bis sie sich an die Kamillianer und an die Caritas wandten, um nach einem geeigneten Krankenhaus als Arbeitsstätte zu suchen. Nach erfolgreichen Gesprächen mit den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz haben sich die Schwestern für St.Marienwörth in Bad Kreuznach entschieden. Es wird erzählt, dass die Statue der Mutter Gottes, der Immaculata, die im Giebel des Krankenhauses stand, den Entschluss erleichtert hat. Am 29. März 1946 trafen die ersten vier Schwestern in der Nahestadt ein, bis zum November 1946 waren es bereits dreißig. „Der Anfang war schwer. Es fehlte an allem“, erinnerten sich die ersten Schwestern. Das Krankenhaus war im Krieg und bei der Brückensprengung kurz vor dem Einmarsch der Amerikaner zum Teil schwer beschädigt. Die Fenster waren mit Brettern verschlagen. Ein Teil der Kranken war noch im Keller untergebracht. Gemeinsam mit den Brüdern und vielen wohlgesonnen Helfern wurden die Schäden Stück für Stück beseitigt. Im Laufe der 70 Jahre sind die Schwestern mehrmals auf dem Gelände des Krankenhauses umgezogen und arbeiteten in verschiedenen Bereichen des Krankenhauses. Heute sind wir noch fünf Schwestern im Konvent in der Mühlenstraße. Eine davon ist Schwester M. Adelheid Belowski, die im Rahmen der Festveranstaltung auch ihr 65-jähriges Professjubiläum feierte. Zu unserem Konvent gehören noch: Sr.M. Rafaela Wotzka, die für uns betet und mit ihrem Humor, ihrer ruhigen Art und Gelassenheit uns erfreut, Sr.M. Luzia Gorazdza, die den Menschen, die an die Rezeption kommen, hilft, Sr.M. Ludmila Durkiewicz ist am Krankenbett anzutreffen und Sr.M. Patritia ist in der Seelsorge im Krankenhaus und im Altenheim tätig. Zurück zum Jubiläum: Aus Polen, aus Köln, aus Rheine und Neukölln sind Gäste angereist. Mit uns feierten die Franziskanerbrüder mit ihrem Generaloberen Br. Ulrich Schmitz, andere Ordensgemeinschaften aus der Umgebung, viele Freunde, Wohltäter und Bekannte der Schwestern. Wir begannen mit einer festlichen Hl. Messe in der vollbesetzten Kapelle von St. Marienwörth. Pater Thomas Pittapillil war der Zelebrant und predigte über das Geheimnis der Heiligen Dreifaltigkeit. Die musikalische Begleitung war hervorragend. Unsere Provinzoberin Sr.M. Michaela, fasste das Wirken der Schwestern mit einem Satz des Gründers Edmund Bojanowski zusammen: „Für mich ist alles leicht, wenn ich es für Gott tue.“ In diesem Sinne dankte sie den Franziskanerbrüdern und allen anderen Konventen an St. Marienwörth (Herz-Jesu-Schwestern aus Südindien und Franziskanerinnen aus Nordindien) für das gute Miteinander. „Wir sind damals wie heute in Bad Kreuznach sehr gut aufgenommen worden. Für diese Herzlichkeit und das Wohlwollen danken wir allen.“ Nach dem Gottesdienst und einer kleinen Stärkung in der Cafeteria wurden alle zu einer Präsentation über die Geschichte der Kongregation in Deutschland und Bad Kreuznach eingeladen. An dieser Stelle – ein Herzliches Dankeschön an Sr.M. Michaela für die Vorbereitung und Durchführung der Präsentation. Beim Mittagessen und beim Kaffee wurde viel erzählt und gelacht, man hat sich an so manche Situation erinnert. Am Abend, bei der gemeinsamen Vesper haben wir mit Maria das Magnificat gesungen und unseren Dank vor Gott gebracht: Dank für 70 Jahre der Schwestern in St. Marienwörth, Dank für 65 Ordensjahre von Sr.M.Adelheid. Te Deum laudamus!

Ordensjubiläum Köln

Am 30.08.14 haben 3 Schwestern  im Provinzhaus zu Köln Junkersdorf ihr Ordensjubiläum gefeiert. In einem feierlichen Gottesdienst mit Herrn Kardinal Joachim Meisner haben sie Gott  für alle erhaltenen Gnaden gedankt.