Die Schwestern Mägde Mariens v. d. Unbefleckten Empfängnis

Im Dienst für den Menschen

Gestern – heute – morgen

Jubiläum 2018 in Köln

Zum Abschluss der Exerzitien in Köln haben die Schwestern Jubiläum gefeiert. Am 13. Juli in der Vesper wurden den drei Jubilarinnen die Kerzen überreicht

und nach dem Abendessen hat eine Rekreation stattgefunden. Die anwesenden Schwestern beglückwünschten die Jubilarinnen.

Studenten, die im Josefs Haus wohnen gaben zusammen mit den Schwestern ein kleines Konzert.

Alle waren bewegt und die jungen Künstler ernteten Applaus.

Am Samstag um 8 Uhr wurde die Jubiläumsmesse gefeiert. P. Lukas, ein Passionist, der auch die Exerzitien leitete, war der Zelebrant. In der Predigt wies er auf die Ähnlichkeit der Schwestern mit der Gottes Mutter Maria hin. Wie Maria hörten sie den Ruf Gottes und gaben Gott ihr „Ja“.

 

Der Pater dankte den drei Jubilarinnen für ihre Treue und für alles Gute, das sie getan haben.

Te Deum Laudamus!

„Suche Frieden" - 101 Katholikentag in Münster

Vom 9. bis 13. Mai fand in Münster der 101. Katholikentag statt. Es war ein großes Treffen der Kirche und der Christen in Deutschland. In der Regel wird er alle zwei Jahre gefeiert. Von unserer Niederlassung in Rheine haben wir nur 45. km nach Münster. Das diesjährige Motto war: "Suche Frieden" - ein Thema, das so aktuell ist. Die Stadt und die Diözese bereiteten sich lange auf dieses Treffen vor, das vom Mittwoch, 9. Mai, bis einschließlich 13. Mai dauerte.

Wir haben an der Eröffnungsmesse teilgenommen, die am Donnerstag, dem Hochfest Christi Himmelfahrt vom Münsteraner Bischof Dr. Felix Genn zelebriert wurde. Sr.M. Demetria Mainka, Sr.M. Lioba Fischer und Sr.M. Michaela Hehnel sind schon früh nach Münster gefahren, um während der Messe gute Plätze zu haben. Nach einem Gewitter war es in der Stadt nass. Später kam die Sonne heraus und es war so während der ganzen Messe, an der 30.000 Gläubige teilnahmen. Ein Platzregen nach der Heiligen Messe wurde von allen mit Humor ertragen. Nach einer bescheidenen Mahlzeit sind wir zur Barmherzigkeitstunde gegangen, die mit einem individuellen Segen endete.

Später mussten wir entscheiden, weil viele Dienste, Konzerte, Treffen und Diskussionen vorbereitet wurden. Am Abend sind wir müde und voller Eindrücke mit dem Zug in Richtung Rheine gefahren. Eine Überraschung erwartete uns auf dem Bahnsteig - wir trafen die Franziskanerbrüder aus Bad Kreuznach, die auch an diesem Fest teilnahmen und in unserem Kloster übernachteten. Gott hat alle Gottesdienste, Vorträge, Konzerte, Diskussionen und Orte des Gebetes und der Anbetung mit besonderem Schutz umgeben. Alles verlief ruhig und reibungslos, obwohl 4 Wochen zuvor im Stadtzentrum ein Anschlag verübt wurde – ein Fahrzeug raste in Menschen vor einem Restaurant. Glücklicherweise hat es die Gläubigen nicht davon abgehalten nach Münster zu kommen. Am Sonntag nahmen 50.000 Menschen an der Abschlussmesse teil.

Sechs Mägde Mariens haben daran teilgenommen (drei aus Köln und drei aus Rheine). Das unerwartete Treffen auf dem Platz vor der Hl. Messe erfüllte uns mit Freude. Wir sind Gott dankbar für diese großartigen Erfahrungen und den Menschen für die Mühe der Vorbereitung und der Organisation dieser Tage.

Im Namen der Gemeinschaft - Sr.M. Michaela

Vielleicht noch ein paar interessante Fakten: Der erste Katholikentag fand 1848 in Mainz mit 100 Menschen statt. In den Jahren bis 1926 trafen sich die Gläubigen fünf Mal in Wrocław. Die größte Zahl von Christen, 131.000, versammelte sich 1990 in Berlin, im ersten Jahr nach dem Mauerfall.

Sr.M.Patritia

Verabschiedung in Berlin-Weißensee

Am 16. April wurden in Berlin-Weißensee s.M.Gabriele Ertle i s.M.Simone Ertle verabschiedet. Seit den 60-er Jahren waren die leiblichen Schwestern mit dem St.Joseph-Krankenhaus verbunden, wo sie den Kranken dienten, sie pflegten und betreuten und verantwortliche Posten inne hatten. Aus Gesundheitsgründen werden sie jetzt im Provinzhaus in Köln leben. 

Hl. Johannes Paul II unterwegs

Nach der Einführung der Reliquien in Köln-Junkersdorf "besuchte" der Heilige bis jetzt zwei Niederlassungen: Rheine

und Bad Kreuznach

So hatten auch die Schwestern, die nicht nach Köln fahren konnten eine Gelegenheit den Heiligen in seiner Reliquie zu verehren und sich mit seinen Texten zu beschäftigen. Viele Erinnerungen von Begegnungen mit Papst Johannes Paul II. wurden wach und die Gemeinschaften trafen sich zum dankbaren Gebet in der Kapelle, wo die Reliquien einen würdigen Platz fanden.

Einführung der Reliquie des hl. Johannes Paul II. in die Kapelle in Köln-Junkersdorf.

In der Kapelle des Provinzhauses in Köln-Junkersdorf hat am Donnerstag, dem 22. Februar 2018, am Fest der Kathedra Petri ein nicht alltägliches Ereignis stattgefunden. Zu Beginn der hl. Messe um 18.00 Uhr hat Erzbischof Mieczysław Mokrzycki, Metropolit von Lemberg (Lviv) der Provinzoberin M.Celina Żymełka Reliquien des hl. Johannes Paul II. überreicht.

Als Konzelebranten waren: sein Sekretär Andrzej Legowicz, der Pfarrer der Gemeinde Köln-Junkersdorf Dr. Wolfgang Fey und P. Jan Pach, ein Paulin.

An der hl. Messe hat eine große Gruppe von Gläubigen aus der deutschen Pfarrgemeinde teilgenommen. Die Schwestern mit den Gästen haben diese außergewöhnliche Feier gebührend erlebt. Alle lauschten mit großer Aufmerksamkeit der Predigt und zugleich dem persönlichen Zeugnis von Erzbischof Mokrzycki. Er sprach in deutscher Sprache über den hl. Johannes Paul II. Während wir die Lieder „Barka“ und „Abba, Vater“ polnisch und deutsch gesungen haben, erinnerten wir uns an die Atmosphäre der Weltjugendtage.

Pfarrer Dr. Fey danke dem Erzbischof für das Geschenk der Reliquien für unsere Gemeinschaft, die zu der Pfarrgemeinde Junkersdorf gehört und betonte, dass Johannes Paul einmal persönlich diese Gegend besuchte, als er 1987 die hl. Messe im Stadion in Junkersdorf feierte. Damals hat er Edith Stein, die im Kölner Karmel lebte, im Kloster, das von uns 6 km entfernt liegt, seliggesprochen. Bei dieser Gelegenheit erwähnte Pfarrer Fey kurz die Geschichte unseres Hauses in Junkersdorf, im Vogelsanger Weg 43. Unmittelbar nach dem Krieg, bevor die Schwestern Mägde Mariens in das Haus kamen, lebte hier eine Gemeinschaft der Karmelitinnen, weil ihr Kloster völlig ausgebombt war. Nach der hl. Messe haben wir unsere Feier im Refektorium fortgesetzt. Der Erzbischof hörte aufmerksam den Geschichten und Erinnerungen unserer Schwestern zu. Er drückte auch seine Freude darüber aus, dass er Reliquien des hl. Johannes Paul in unsere deutsch-polnische Gemeinschaft überbringen durfte, wo sie mit der hl. Hedwig und dem sel. Edmund gebührend geehrt werden.

Sr.M. Andrzej Spyra / Sr.M. Patritia Hoecel

Ich bin die Magd des Herrn...

Unser Herr Jesus Christus rief unsere liebe Schwester M. Rafaela Wotzka

* 26.12.1922 + 29.01.2017 zu sich in sein Reich.

Über 72 Jahre gehörte sie der Ordensgemeinschaft der Mägde Mariens

von der Unbefleckten Empfängnis an.

Seit 1972 war sie in der Apotheke des Krankenhauses St. Marienwörth tätig,

hat sie viele Jahre geleitet und stand auch dem Konvent der Mägde Mariens

als Oberin vor. Die Liebe und Hingabe zu Gott und den Menschen

waren die treibende Kraft Ihres Wirkens und auch nach dem Eintritt

in den Ruhestand 2001 hat sie viele mit ihrer Fürsorge und ihrem Gebet begleitet.

Am DONNERSTAG, 02.02.2017 beten wir um 10.30 Uhr den ROSENKRANZ,

und um 11.30 Uhr feiern wir die HEILIGE EUCHARISTIE für unsere liebe

verstorbene Schwester in der Krankenhauskapelle.

Die BEISETZUNG findet anschließend ab 13.00 Uhr von der Friedhofskapelle Bad Kreuznach aus statt.

 

Anstelle freundlichst zugedachter Blumen bitten wir um Spenden für die Kongregation der Mägde Mariens, Mission Kamerun, IBAN DE81 3702 0500 0001 0454 10, BIG BFSWDE33 bei der Bank für Sozialwirtschaft Köln.

Te Deum laudamus – Dich, Gott, loben wir.

Te Deum laudamus – Dich, Gott, loben wir.

Am 22. Mai 2016 haben wir in St. Marienwörth mit einem Festgottesdienst und gemütlichem Beisammensein zwei Jubiläen begangen: 70 Jahre Mägde Mariens in Bad Kreuznach und 65 Jahre Ordensleben von Sr.M.Adelheid Belowski. Die Geschichte der Kongregation in Bad Kreuznach begann kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Vor kurzem erzählte mir ein Mann aus der Umgebung von Bad Kreuznach, wie er vor 69 Jahren als 7-jähriger Junge an Diphterie erkrankte und im Krangenhaus von den Mägden Mariens gepflegt wurde. Er teilte mit mir nette Erinnerungen von der damaligen schweren Zeit, die doch von Herzlichkeit geprägt war. Wie viele Menschen heute - waren auch unsere Schwestern damals Vertriebene, die aus den ehemals deutschen Ostgebieten in die westlichen Besatzungszonen flüchteten oder mit den Wehrmacht-Lazaretten in den Westen kamen. Nach der Auflösung der Wehrmacht arbeiteten die Schwestern an verschieden Orten, bis sie sich an die Kamillianer und an die Caritas wandten, um nach einem geeigneten Krankenhaus als Arbeitsstätte zu suchen. Nach erfolgreichen Gesprächen mit den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz haben sich die Schwestern für St.Marienwörth in Bad Kreuznach entschieden. Es wird erzählt, dass die Statue der Mutter Gottes, der Immaculata, die im Giebel des Krankenhauses stand, den Entschluss erleichtert hat. Am 29. März 1946 trafen die ersten vier Schwestern in der Nahestadt ein, bis zum November 1946 waren es bereits dreißig. „Der Anfang war schwer. Es fehlte an allem“, erinnerten sich die ersten Schwestern. Das Krankenhaus war im Krieg und bei der Brückensprengung kurz vor dem Einmarsch der Amerikaner zum Teil schwer beschädigt. Die Fenster waren mit Brettern verschlagen. Ein Teil der Kranken war noch im Keller untergebracht. Gemeinsam mit den Brüdern und vielen wohlgesonnen Helfern wurden die Schäden Stück für Stück beseitigt. Im Laufe der 70 Jahre sind die Schwestern mehrmals auf dem Gelände des Krankenhauses umgezogen und arbeiteten in verschiedenen Bereichen des Krankenhauses. Heute sind wir noch fünf Schwestern im Konvent in der Mühlenstraße. Eine davon ist Schwester M. Adelheid Belowski, die im Rahmen der Festveranstaltung auch ihr 65-jähriges Professjubiläum feierte. Zu unserem Konvent gehören noch: Sr.M. Rafaela Wotzka, die für uns betet und mit ihrem Humor, ihrer ruhigen Art und Gelassenheit uns erfreut, Sr.M. Luzia Gorazdza, die den Menschen, die an die Rezeption kommen, hilft, Sr.M. Ludmila Durkiewicz ist am Krankenbett anzutreffen und Sr.M. Patritia ist in der Seelsorge im Krankenhaus und im Altenheim tätig. Zurück zum Jubiläum: Aus Polen, aus Köln, aus Rheine und Neukölln sind Gäste angereist. Mit uns feierten die Franziskanerbrüder mit ihrem Generaloberen Br. Ulrich Schmitz, andere Ordensgemeinschaften aus der Umgebung, viele Freunde, Wohltäter und Bekannte der Schwestern. Wir begannen mit einer festlichen Hl. Messe in der vollbesetzten Kapelle von St. Marienwörth. Pater Thomas Pittapillil war der Zelebrant und predigte über das Geheimnis der Heiligen Dreifaltigkeit. Die musikalische Begleitung war hervorragend. Unsere Provinzoberin Sr.M. Michaela, fasste das Wirken der Schwestern mit einem Satz des Gründers Edmund Bojanowski zusammen: „Für mich ist alles leicht, wenn ich es für Gott tue.“ In diesem Sinne dankte sie den Franziskanerbrüdern und allen anderen Konventen an St. Marienwörth (Herz-Jesu-Schwestern aus Südindien und Franziskanerinnen aus Nordindien) für das gute Miteinander. „Wir sind damals wie heute in Bad Kreuznach sehr gut aufgenommen worden. Für diese Herzlichkeit und das Wohlwollen danken wir allen.“ Nach dem Gottesdienst und einer kleinen Stärkung in der Cafeteria wurden alle zu einer Präsentation über die Geschichte der Kongregation in Deutschland und Bad Kreuznach eingeladen. An dieser Stelle – ein Herzliches Dankeschön an Sr.M. Michaela für die Vorbereitung und Durchführung der Präsentation. Beim Mittagessen und beim Kaffee wurde viel erzählt und gelacht, man hat sich an so manche Situation erinnert. Am Abend, bei der gemeinsamen Vesper haben wir mit Maria das Magnificat gesungen und unseren Dank vor Gott gebracht: Dank für 70 Jahre der Schwestern in St. Marienwörth, Dank für 65 Ordensjahre von Sr.M.Adelheid. Te Deum laudamus!

Ordensjubiläum Köln

Am 30.08.14 haben 3 Schwestern  im Provinzhaus zu Köln Junkersdorf ihr Ordensjubiläum gefeiert. In einem feierlichen Gottesdienst mit Herrn Kardinal Joachim Meisner haben sie Gott  für alle erhaltenen Gnaden gedankt.